Nixensilhouette am Nixstein

Die Idee zum „Hinweisschild” in Form einer Nixe entstand in der Arbeitsgruppe „Tourismus“. Die Aufgabenstellung für die Verwirklichung dieses Projektes und dessen Umsetzung lag bei den Mitgliedern der Arbeitsgruppe „Tourismus“.

Ziele

Da viele Besucher immer wieder nach dem Nixstein fragen und ihn beim Spazieren gehen an den Elbwiesen nicht gleich entdecken können, sollte eine Möglichkeit geschaffen werden, auf den sagenumwobenen Felsen auch visuell aufmerksam zu machen.

Nixstein

Projektbeschreibung

Der im Elbdeich erhaltene Felsen, um den sich die Nixensagen ranken und der Stadt Strehla ihren Beinamen „Nixenstadt“ gab, ist vom Weg, den Spaziergänger und Radfahrer nutzen, nur ungenügend zu sehen.

Die Grundidee war schnell gefunden. Das Hinweisschild sollte in unmittelbarer Nähe aufgestellt werden und die Form einer Nixe haben, so dass gleichzeitig der Bezug zum Felsen, den Sagen und der Stadt Strehla gegeben war. Es sollte folgende Kriterien erfüllen:

  • Sichtbarkeit vom Wasser und Landweg, um Aufmerksamkeit für den Nixstein zu erreichen
  • Besuchern, denen die Sagen schon vertraut sind, einen bildlichen Eindruck zu geben
  • ein Wahrzeichen für die Stadt Strehla zu schaffen
  • kostengünstige Umsetzung, wartungsfreie Verarbeitung

Zudem müssen Auflagen zum Hochwasserschutz und Naturschutz beachtet werden. In Zusammenarbeit mit der Stadt Strehla werden entsprechende Genehmigungen der Unteren Wasserschutzbehörde und Schifffahrtsamt eingeholt.

Die Nixe soll aus Edelstahlblech gearbeitet werden, die auf einem drehbaren Mast sitzt und deren Befestigung über einen oder mehrere angemessen große, standsichere Findlinge gewährleistet wird. Die Größe des Bauwerkes insgesamt soll eine Höhe von ca. 3 Metern erreichen. In einem öffentlichen Aufruf wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, an dem sich alle Strehlaer und Interessierte beteiligen und Vorschläge einbringen konnten, wie die Nixe aussehen sollte. Die eingesandten Entwürfe wurden im Rahmen einer Stadtmarketing-Veranstaltung vorgestellt. Die Anwesenden wählten aus den Vorschlägen den Entwurf aus, der als Vorlage für die Nixe dienen sollte.

In mehreren Treffen der Arbeitsgruppe „Tourismus“ wurde der ausgewählte Entwurf verfeinert, Maßstäbe angefertigt und die Nixe nach der erstellten Vorlage gearbeitet. Findlinge wurden in Kieswerken der näheren Umgebung begutachtet und ausgewählte Stücke nach Strehla gebracht. Nachdem die Findlinge am Nixstein abgelagert wurden, konnte das Fundament erstellt werden. Die Findlinge wurden ins Fundament eingepasst und der Mast, der später die Nixe halten soll, eingearbeitet. Um die Findlinge wurde ein bepflanzter Ring gezogen und die Nixe auf den Mast gebracht.

Nixe Schliff

Nixe Ausschnitt

sorgfältige Arbeit

Der Stadtmarketing Strehla e. V. hat die Möglichkeit eingeräumt, von der Nixe symbolisch Anteile zu erwerben. Der Kauf von Anteilen wurde durch ein Zertifikat bestätigt.

Nachhaltigkeit

Die Nixe ist nun bereits von weitem sichtbar. Sie dient Schulklassen und Besuchern gleichermaßen zur Veranschaulichung der Nixensagen, die sich seit Generationen in Strehla erzählt werden. Besucher lädt sie zum Verweilen ein. An den Findlingen wurden Tafeln mit einer Nixensagen sowie Sponsoren und Förderern angebracht.

Nixe am Nixstein

06.11.2017 19:00

Stadtmarketingveranstaltung

Ort: Gaststätte "Lindenhof" in Strehla

nähere Infos

04.12.2017 19:00

Weihnachtsfeier

Ort: Gaststätte "Lindenhof" in Strehla

nähere Infos